In diesem Jahr feiert die Friedrich Sailer GmbH ein besonderes Jubiläum: Vor 100 Jahren, im März 1926, gründete der damals 25-jährige Friedrich Sailer seinen Schlossereibetrieb in einer kleinen Werkstatt in Neu-Ulm. Heute, ein Jahrhundert später, ist daraus ein gefragter Spezialist für hygieneoptimierte Einrichtungslösungen geworden. Die Friedrich Sailer GmbH plant, fertigt und liefert Edelstahl- und HPL-Lösungen für Pharma-Reinräume, technische Reinräume in der Hightech-Fertigung sowie für Lebensmittelbetriebe. Drei Konstanten haben Sailers Erfolgsgeschichte dabei über ein Jahrhundert geprägt: Pioniergeist, ein hoher Qualitäts- und Serviceanspruch sowie der Mut, neue Wege zu gehen. Dass heute Weltmarktführer und namhafte Unternehmen aus Pharma, Hightech und der Lebensmittelherstellung, darunter Boehringer Ingelheim, Ursapharm, Zeiss, Trumpf, Seeberger, Milchwerke Schwaben, Ehrmann und Meggle, auf die Kompetenz und die Lösungen von Sailer setzen, ist das Ergebnis dieser Haltung. „Mein Großvater hat nach dem Krieg praktisch wieder bei null angefangen. Aus widrigen Umständen Neues zu schaffen, ist seitdem tief in der DNA unseres Unternehmens verankert. Unser Anspruch war und ist, Themen anzugehen, von denen andere sagen, sie gingen nicht“, sagt Christoph Mützel, der das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Katrin in dritter Generation führt. Mit dem Eintritt ihres Sohnes Felix Mützel in das Unternehmen und den Investitionen in einen Neubau im Industriegebiet Nersingen-Straß bekennt sich Sailer auch für die Zukunft klar zu Neu-Ulm als Heimat.
Die Geschichte der Friedrich Sailer GmbH ist eine Geschichte konsequenter Weiterentwicklung – und eine aus Neu-Ulm. 1926 gründete der damals 25-jährige Friedrich Sailer seinen Betrieb und bezog drei Jahre später die ersten Gebäude in der Memminger Straße, wo das Unternehmen bis heute ansässig ist. Edelstahl, Hygiene und Alltagstauglichkeit prägten das Geschäft von Beginn an: Kochkessel für Metzgereien und Anlagenbau für die Lebensmittel- und Chemieindustrie machten Sailer früh über die Region hinaus bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Friedrich Sailer seinen Betrieb buchstäblich aus dem Nichts wieder auf und spezialisierte sich ab 1947 konsequent auf Metzgereibedarf sowie Anlagenbau für die Lebensmittel- und Chemieindustrie. In den 1960er Jahren wird Edelstahl zum Markenzeichen der Friedrich Sailer GmbH. Der Werkstoff ist robust, korrosionsbeständig, langlebig und vor allem gut und zuverlässig zu reinigen. Eigenschaften, die zu einem entscheidenden Vorteil für die weitere Entwicklung des Unternehmens werden.
Von Edelstahleinrichtung zu ganzheitlichen Konzepten für reine Räume
Der Schritt in die Reinraumtechnik in den 2000er Jahren folgt Sailers Anspruch an konsequente Weiterentwicklung. Als die BSE-Krise und das EU-Hygienepaket von 2006 die Anforderungen an Hygiene, Dokumentation und Audits in der Lebensmittelbranche massiv verschärfen, reagiert Sailer nicht mit minimalen Anpassungen, sondern denkt das Geschäftsmodell neu: weg von klassischer Edelstahleinrichtung hin zu hygieneoptimierten Einrichtungslösungen für reine Räume. Ein vom Fraunhofer IPA begleitetes Forschungsprojekt zu hygieneoptimierten Edelstahlmöbeln, Investitionen in einen modernen Maschinenpark, CAD-gestützte Konstruktion und später eine eigene Roboter-Laserschweißanlage legen dafür den Grundstein. Zusammen mit dem über Jahrzehnte aufgebauten Hygieneverständnis ebnet dies den Weg für den Einstieg in die Pharmaindustrie mit ihren strengen regulatorischen Anforderungen. Darauf folgt die Ausstattung technischer Reinräumen für Optik, Messtechnik, Halbleiter- und Batterieproduktion – eine Welt mit ähnlichen Fragestellungen, aber deutlich strengeren regulatorischen Anforderungen. 2018 kam mit der HPL-Verarbeitung ein zweiter Werkstoff neben Edelstahl hinzu, um den unterschiedlichen Materialanforderungen in Pharma, Hightech und Food noch passgenauer zu begegnen. Heute stecken in vielen sensiblen Produktionsumgebungen großer Pharma- und Technologiekonzerne Edelstahlmöbel, Personalschleusen und Einrichtungslösungen aus Neu-Ulm.
Bekenntnis zum Standort Neu-Ulm
Geführt wird das Unternehmen heute von Christoph und Katrin Mützel. Die Mitarbeiterzahl hat sich seit ihrem Einstieg etwa verdoppelt, der Umsatz etwa verfünffacht. Gleichzeitig ist ein Prinzip unverändert geblieben: Produkte und Lösungen werden so konzipiert, dass sie in sensiblen Produktionsumgebungen über viele Jahre zuverlässig funktionieren. 2025 ist mit Felix Mützel die vierte Generation in das Unternehmen eingetreten. „Tradition bedeutet für uns nicht Bewahren, sondern Weiterentwickeln. Mit dem Eintritt unseres Sohnes Felix und dem geplanten Neubau legen wir die Basis für das nächste Kapitel der Sailer-Geschichte“, ergänzt Katrin Mützel. Der Standort Neu-Ulm ist dabei ein zentraler Teil der Unternehmensidentität. Von der ursprünglichen Werkstatt über Werkhallen bis hin zu moderner Laserfertigung, Konstruktionsbüro und eigenem Reinraum ist der Betrieb in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen. Mit dem Neubau im Industriegebiet Nersingen-Straß, der deutlich größer ausfallen wird als das heutige Gebäude an der Memminger Straße, schafft Sailer zusätzliche Kapazitäten und bekennt sich weiterhin klar zur Region.
Innovation mit Auszeichnung
Sailers erfolgreichen Wandel vom Handwerksbetrieb zum technologischen Spezialisten belegen nicht nur die renommierten Unternehmen auf der Kundenliste, sondern auch viele Auszeichnungen. Der red dot Design Award 2010 würdigte das Produktdesign, der Stahl-Innovationspreis 2012 die Materialkompetenz. 2019 erhielt das Unternehmen für den Sailer Hygienic Design Magnet den Cleanzone Award – eine Produktinnovation, die reinraumgerechte Befestigungstechnik neu gedacht hat. Parallel investiert das Unternehmen konsequent in Forschung und Entwicklung. In Kooperation mit angesehenen Instituten wird untersucht, wie Oberflächen, Fügeverbindungen und Materialien auf Partikel, Feuchtigkeit und Reinigungschemie reagieren. Dieses Wissen fliest nicht nur in die Weiterentwicklung eigener Produkte und Lösungen. Sailer legt einen hohen Stellenwert auf den Wissenstransfer innerhalb der Branche und teilt dieses Know-how bei Kundenschulungen sowie Fachvorträgen an Hochschulen und bei Branchen-Events.
Weitere Informationen:
Friedrich Sailer GmbH
Katrin Mützel
Memminger Straße 55
89231 Neu-Ulm
Tel.: +49 (0)731 985 90-22
E-Mail: k.muetzel@friedrich-sailer.de
https://www.friedrich-sailer.de/
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
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Tel. +49 731 146 156-77 bzw. -73
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Über die Friedrich Sailer GmbH
Die Friedrich Sailer GmbH mit Sitz in Neu-Ulm ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen und Spezialist für hygieneoptimierte Edelstahl- und HPL-Einrichtungen, Personalschleusen und Sozialräume für reine Räume in den Branchen Pharma, Hightech und Food. Gegründet 1926 von Friedrich Sailer, wird das Unternehmen heute in dritter Generation von Christoph und Katrin Mützel geführt. Sailer beschäftigt rund 50 Mitarbeitende und betreibt am Standort Neu-Ulm einen eigenen Reinraum der ISO-Klasse 5 für Endmontage und Verpackung hochsensibler Hightech-Komponenten. Zu den Kunden zählen Weltmarktführer aus der Pharma-, Hightech- und Lebensmittelindustrie. Weitere Informationen unter www.friedrich-sailer.de.