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Handtmann Systemtechnik GmbH & Co. KG

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05. Mai 2026 | Biberach an der Riss
Handtmann Systemtechnik GmbH & Co. KG

Handtmann bringt 48‑Volt‑Batteriesystem für Premium-Automobilhersteller in 16 Monaten in Serie

Vom Auftrag zur Serienproduktion in Rekordzeit


Die Handtmann Systemtechnik GmbH & Co. KG bringt Tempo in die Elektromobilität am Standort Deutschland: In nur 16 Monaten hat das Unternehmen ein 48-Volt-Mild-Hybrid-Batteriesystem für verschiedene Modelle eines großen deutschen Autobauers zur Serienproduktion geführt. Die gesamte Projektlaufzeit war damit kürzer als ein branchenübliches Ausschreibungs- und Nominierungsverfahren. Möglich macht das eine neue, hochautomatisierte Fertigungslinie im Werk Biberach, die auf eine Jahreskapazität von bis zu 600.000 Einheiten ausgelegt ist. Hinter diesem rasanten Projektfortschritt stehen gebündeltes Entwicklungs-Know-how des Technologieunternehmens, jahrzehntelange Erfahrung in der Industrialisierung sowie ein starkes Netzwerk regionaler Partner, das schnelle Abstimmungen und kurze Entscheidungswege erlaubt.

Vier Wochen zur Nominierung, 16 Monate zur Serienproduktion
Normalerweise dauert das Ausschreibungsverfahren in der Automobilzulieferbranche sechs bis zwölf Monate. Bei Handtmann vergingen von der Anfrage bis zur Nominierung nur vier Wochen. Anschließend startete das Unternehmen sofort mit Anlagenplanung, Beschaffung und Aufbau der Fertigungslinie; nach 16 Monaten waren Bemusterung und Prozessabnahmen abgeschlossen. „Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn erfahrene Partner in einer Region vertrauensvoll zusammenarbeiten. Wir haben bewiesen, dass Industrialisierung in dieser Komplexität und Geschwindigkeit nicht ins Ausland verlagert werden muss. Dies hat sich als klarer Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden erwiesen“, sagt Dirk Seckler, Co-CEO Handtmann Leichtmetallguss/Systemtechnik.
Als Anlagenbauer wählte Handtmann den Sondermaschinenbauer SW Automation GmbH aus Tettnang in unmittelbarer geografischer Nähe zum Biberacher Standort. Dirk Seckler: „Die kurzen Wege zum Hersteller haben sich im dichten Terminplan als entscheidend erwiesen, denn so ließen sich Abstimmungsschleifen, die sonst Tage gedauert hätten, in Stunden lösen!“

Hochautomatisiert und skalierbar
Das 48-Volt-Batteriesystem ist für den Einsatz in Mild-Hybrid-Fahrzeugen ausgelegt: Es unterstützt den Antrieb im Alltagsbetrieb und versorgt die elektrischen Fahrzeugfunktionen. Bereits zu Projektbeginn wurde das System gemeinsam mit dem Premium-Automobilhersteller so bewertet und angepasst, dass es sich reproduzierbar, stabil und innerhalb kurzer Zeit in eine Serienfertigung überführen lässt. An der Montagelinie übernehmen rund 15 Roboter den überwiegenden Teil der mehr als 20 Montageschritte; vier Mitarbeitende steuern und überwachen die Anlage. Der Prozess umfasst thermisches Fügen, Verkleben der Zellmodule, Verguss mit Wärmeleitkleber sowie Dichtheits- und elektrische End-of-Line-Prüfung. Jedes Batteriesystem verlässt die Linie erst nach vollständiger Prüfung. Die Anlage ist auf Ausfallsicherheit ausgelegt: Zwei entkoppelte Bandumläufe mit Pufferlager ermöglichen, dass bei einem Störfall des einen Strangs der andere bis zu einer Stunde autark weiterläuft. Die Jahreskapazität beträgt bis zu 600.000 Einheiten.

Brückentechnologie 48-Volt-Systeme
48-Volt-Batteriesysteme nehmen in der Transformation zur Elektromobilität eine strategische Rolle ein: Sie senken wirksam die CO₂-Emissionen von Verbrennerfahrzeugen, ohne bestehende Fahrzeugplattformen vollständig neu zu konzipieren, und lassen sich auf bestehenden Fertigungslinien integrieren. „Für Zulieferer bedeutet dies, Innovationsdruck, regulatorische Anforderungen und Kosteneffizienz gleichzeitig zu bewältigen und dabei mit der Geschwindigkeit asiatischer Wettbewerber mitzuhalten. Für uns ist das Projekt ein Beleg dafür, dass diese Kombination am Standort Deutschland möglich ist“, so Robert Fiesel, Geschäftsbereichsleitung Handtmann Systemtechnik.

Das Unternehmen hat bislang Batteriesysteme mit einer kumulierten Gesamtkapazität von 164 Megawattstunden in die Serienproduktion geführt und betreibt am Standort Biberach einen eigenen Batterie-Teststand mit einer Nennleistung von 1,1 Megawatt und einem Spannungsbereich bis 1.200 Volt.

Industrialisierungspartner aus Baden-Württemberg 
Mit dem Serienanlauf des 48-Volt-Batteriesystems stärkt Handtmann seine Position als Industrialisierungspartner der Automobilindustrie. Das Leistungsspektrum reicht von der Komponentenentwicklung und Systemvalidierung im eigenen Batterie-Hochvoltprüflabor über den Aufbau maßgeschneiderter Fertigungslinien bis zur Serienfertigung mit integrierter Qualitätskontrolle – für Komponenten aus der Elektromobilität ebenso wie aus der Verbrennertechnologie. Das Unternehmen deckt dabei den gesamten Spannungsbereich von 48-Volt-Anwendungen bis zu Hochvolt-Traktionsbatteriesystemen ab.
„Mit diesem Projekt leistet Handtmann einen konkreten Beitrag zur Transformation industrieller Wertschöpfung in Deutschland. Der Standort Biberach steht dabei beispielhaft für unseren Ansatz, der technologische Kompetenz, Hochautomatisierung und schnelle Skalierbarkeit vereint. Entscheidend ist nicht nur die Entwicklung neuer Fahrzeugmodelle, sondern auch die lokale Fähigkeit, diese unter europäischen Industrie‑, Kosten‑ und Qualitätsanforderungen zügig zur Serienreife zu bringen“, so Robert Fiesel. Gerade für Zulieferer werde Geschwindigkeit in der Industrialisierungskompetenz zunehmend zum strategischen Differenzierungsmerkmal und zu einem entscheidenden Faktor für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.


Weitere Informationen:
Klein, leicht, leistungsfähig: das 48-Volt-Batteriesystem
Das in Biberach an der Riß gefertigte Batteriesystem ist für den Einsatz in Mild-Hybrid-Fahrzeugen konzipiert. Das kompakte System ist nicht größer als eine herkömmliche Starterbatterie und wiegt weniger als 14 Kilogramm. Es bietet eine Nennspannung von 48 Volt mit mehr als 800 Wattstunden Energieinhalt. Mit einer Spitzenleistung von über 22 Kilowatt bewältigt es die hohen Pulsbelastungen im Stadtverkehr. Eine aktive Flüssigkühlung schützt das Zellmodul und die Leistungselektronik vor Überhitzung, was hohe Lade- und Entladeraten im Rekuperationsbetrieb ermöglicht. Ein galvanisch getrennter DC/DC-Wandler versorgt sowohl 48-Volt-Antriebskomponenten als auch 12-Volt-Verbraucher. Das integrierte Batteriemanagementsystem lässt sich per Software-Update aktualisieren und ist auf eine Systemlebensdauer von mindestens 15 Jahren ausgelegt.

Weitere Informationen:
Handtmann Systemtechnik GmbH & Co. KG
Nathalie Ehmann
Marketing & Kommunikation
Arthur-Handtmann-Str. 7/1
88400 Biberach an der Riß
Telefon: +49 7351 342-6428
battery@handtmann.de
www.handtmann.de    

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Press'n'Relations GmbH
Nina von Imhoff / Uwe Taeger
Magirus-Deutz-Straße 14
89077 Ulm
Telefon: +49 731 146156-71
nvi@press-n-relations.de
ut@press-n-relations.de
www.press-n-relations.de

 

Handtmann Systemtechnik GmbH & Co. KG

Als Teil der Handtmann Unternehmensgruppe industrialisiert die Handtmann Systemtechnik seit 2003 integrierte Systemlösungen für die Mobilität von morgen. Mit durchgängiger Entwicklung-zu-Serien-Kompetenz und eigener Automation realisiert das Unternehmen komplexe Batterie- und Antriebssysteme von der ersten Konzeptidee bis zur validierten Serienfertigung. Das Leistungsportfolio reicht von Systemlösungen für konventionelle und elektrische Antriebe über Thermomanagement und Co-Engineering bis zu standardisierten und individuellen Batteriesystemen. Das Unternehmen arbeitet dabei eng mit den Forschungs- und Innovationsabteilungen der Kunden zusammen und begleitet den gesamten Prozess von Konstruktion und Testing bis zur skalierbaren Großserienfertigung. Bei Batterie- und Antriebssystemen deckt Handtmann Systemtechnik das gesamte Spektrum ab: von 48-Volt- und Hochvolt-Lösungen bis zum kompletten ePowertrain. Neben führenden Automobilherstellern richtet sich der Fokus zunehmend auf die Elektrifizierung von Off-Highway-Anwendungen in der Nutzfahrzeug-, Bau-, Spezialfahrzeug-, Materialwirtschafts- und Marinebranche. 2024 erwirtschafteten rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von rund 360 Millionen Euro.

 

Moderne Produktionsanlagen der Handtmann Systemtechnik am Standort Biberach/Riss.
Zum Bilder-Download in der PnR-Mediathek
 
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