Die Dolce GmbH hat die Erweiterung ihres Standorts in Neu-Ulm erfolgreich abgeschlossen: Die neue Mehrzweck-Lagerhalle ist fertiggestellt und in Betrieb genommen worden. Mit der rund eine Million Euro teuren Investition schafft das Familienunternehmen die räumliche und logistische Grundlage für seine weitere Entwicklung. Dolce wächst seit Jahren rein organisch und ohne externe Investoren. Dass dieser Kurs aufgeht, zeigt die jüngste Geschäftsentwicklung: So konnte Dolce seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr bereits um rund 30 Prozent steigern. Parallel dazu besetzt das Unternehmen derzeit 15 neue Stellen. „Was vor einigen Monaten noch eine Baustelle war, ist heute das Herzstück unserer Logistik. Die neue Halle gibt uns den Spielraum, den wir brauchen, um das nächste Kapitel unserer Geschichte zu schreiben", betont Geschäftsführer Massimo Forgione.
Die neue Lagerhalle bietet Platz für 250 Paletten Tiefkühlware, 60 Paletten Kühlprodukte und rund 100 Paletten Trockenlager. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen modernen Paletten-Schockfroster, der die Produktionsprozesse weiter optimiert. Durch die Verlagerung der Lagerflächen werden bisherige Produktionsbereiche frei, die nun vollständig für die Herstellung genutzt werden können. Das sorgt nicht nur für mehr Kapazität, sondern auch für bessere Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Aus eigener Kraft, mit klarer Richtung
Der Umsatzanstieg zeigt, dass die Strategie des Familienunternehmens aufgeht: handgemachte Qualität im Manufakturmaßstab und ein breites, saisonales Sortiment, das über zwei eigenständige Marken seine jeweilige Zielgruppe erreicht. Unter der Marke „Alba Desserts" bietet Dolce individuelle Dessertlösungen für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Im Lebensmitteleinzelhandel ist das Unternehmen dagegen mit der Marke „Della Mamma" präsent. Das nächste Ziel: die Erschließung neuer Märkte in Europa wie beispielsweise Polen oder die Benelux-Länder. „30 Prozent Umsatzsteigerung klingen zunächst nach einer Zahl. Doch für uns bedeutet das: Vertrauen. Das Vertrauen unserer Kunden, unseres Teams und unserer Partner", so Forgione. „Wir sind ein Familienunternehmen, das denkt wie ein Familienunternehmen: langfristig, mit Herz und dem festen Willen, immer ein bisschen besser zu werden."
Wachstum braucht Menschen
Der anhaltende Aufschwung spiegelt sich auch in der Personalentwicklung wider. Insgesamt 15 neue Stellen wurden besetzt – ein deutliches Bekenntnis zu Beschäftigung und Ausbildung in der Region. Dazu Forgione: „Uns war wichtig, dass wir nicht nur Kapazitäten aufbauen, sondern auch das Team, das sie mit Leben füllt. Denn gute Desserts entstehen durch Menschen." Der Schwerpunkt der Einstellungen liegt in den Bereichen Konditorei und Produktion sowie Lager und Kommissionierung, wo die Erweiterung den Personalbedarf direkt erhöht hat. Darüber hinaus entstanden auch Positionen im Backoffice sowie im Innendienst und Einkauf, um das kaufmännische Rückgrat des wachsenden Unternehmens zu stärken. Sechs der neuen Stellen sind Ausbildungsplätze. Damit festigt Dolce seine Position als einer der größten Ausbildungsbetriebe für Konditorinnen und Konditoren im Umkreis von 80 Kilometern.
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Über Dolce GmbH
Die Dolce GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Wurzeln in einer kleinen itali-enischen Konditorei, die in den 1990er-Jahren von Giovanni Forgione in Como gegrün-det wurde. Sohn Massimo Forgione eröffnete 2009 das Café Alba in Ulm, übernahm 2013 den elterlichen Betrieb und gründete die DOLCE GmbH mit Sitz in Neu-Ulm. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 100 Mitarbeitende, davon 12 Auszubildende. Die Geschäftsbereiche verteilen sich auf Lebensmitteleinzelhandel (LEH), Gastronomie und Großhandel sowie Café und Catering. Besonders stark wuchs in den letzten Jahren der LEH – die Produkte sind inzwischen in über 1.500 Supermärkten in Deutschland vertre-ten. Mit einem täglichen Output von 70.000 Desserts erzielt das Unternehmen einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich. Rund 80 Prozent der Gastro-Produkte sind individuell gefertigt, rund 50 Prozent davon basieren auf Familienrezepten. Ein Bestsel-ler ist Tiramisu, das bis zu 30 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht.
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