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29. September 2026 |

Vision in ihrer reinsten Form: Skizzen von Daniel Libeskind

Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V. gibt limitierte Fine-Art-Edition mit vier Handzeichnungen des Architekten heraus


Am Anfang jedes Gebäudes von Daniel Libeskind steht eine Zeichnung. Auch das geplante Albert Einstein Discovery Center in Ulm entstand zunächst auf Papier – in wenigen, schnellen Strichen. Vier dieser Entwurfsskizzen gibt der Trägerverein Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V. nun als limitierte Fine-Art-Edition „Study I–IV – Einstein, Ulm“ heraus. Jedes der vier Motive erscheint in einer Auflage von 100 nummerierten, von Daniel Libeskind handsignierten Exemplaren. Die Edition erscheint in einem für den Architekten besonderen Jahr: Im Mai feierte Libeskind seinen 80. Geburtstag, Anfang September wurde ihm zudem der Praemium Imperiale zugesprochen – die als „Nobelpreis der Künste“ geltende Auszeichnung der Japan Art Association. Der Erlös der Edition fließt vollständig in die Realisierung des Discovery Centers. „Architektur ist eine Zeichnung, die zum Leben erwacht“

Libeskinds Skizzen stehen am Ursprung von Bauwerken wie dem Jüdischen Museum Berlin oder dem Masterplan für das neue World Trade Center in New York. In ihnen manifestiert sich der erste Gedanke – roh, dynamisch und voller Energie. Libeskinds expressive Zeichensprache macht diese Blätter zu eigenständigen Kunstwerken, die weit über den Charakter reiner Planungsdokumente hinausgehen. Für das Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V. hat Daniel Libeskind einen Entwurf geschaffen, der die Wissenschaft und das neue Verständnis Albert Einsteins über den Raum in einer unverwechselbaren architektonischen Handschrift verbindet. Die vier Studien zeigen den Moment, in dem diese Vision Gestalt annimmt.

Initiiert und organisiert hat die Edition Harald Frey, der bis Anfang des Jahres dem Vorstand des Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V. angehörte, mit der Unterstützung des Vereinsmitglieds Petra Boeger. Er verweist auf die Arbeitsweise des Architekten, der seine Ideen bis heute ohne Computer zu Papier bringt: „Daniel Libeskind zeichnet nach wie vor alles mit der Hand. Das ist keine Marotte, sondern sein eigentliches Handwerk. Er hat es sich selbst erarbeitet, nicht durch eine Lehre, sondern durch Praxis oder durch das Anhäufen von Wissen. Er beruft sich dabei gern auf den Renaissance-Theoretiker Leon Battista Alberti, für den Architektur eine Zeichnung ist, die zum Leben erwacht. Genau diesen Augenblick halten die vier Blätter fest: Hier entsteht das Albert Einstein Discovery Center zum ersten Mal, aus wenigen Strichen.“

Auszeichnung in einem besonderen Jahr
Am 12. Mai 2026 wurde Daniel Libeskind 80 Jahre alt. Wenige Monate später, am 8. September 2026, gab die Japan Art Association bekannt, dass der Architekt den diesjährigen Praemium Imperiale in der Sparte Architektur erhält. Die unter der Ehrenschirmherrschaft von Prinz Hitachi vergebene und mit 15 Millionen Yen dotierte Auszeichnung gilt international als bedeutendster Kunstpreis überhaupt und wird häufig als „Nobelpreis der Künste“ bezeichnet. Die Jury würdigte Libeskind als international renommierten Architekten und Stadtplaner, dem es gelinge, kulturelle Erinnerung in emotional wirksamer und origineller Architektur erfahrbar zu machen. Die Preisverleihung findet am 28. Oktober in Tokio statt.

Kunst mit Bedeutung – und ein Beitrag zum Projekt
Die Fine-Art-Drucke sind mehr als ästhetische Objekte: Sie sind ein Statement für Wissenschaft und Innovation im Geiste Albert Einsteins, ein Sammlerstück mit kulturellem Wert und ein sichtbares Bekenntnis zur Förderung des Discovery Centers in Ulm. Die Edition richtet sich an Sammler, Architekturbegeisterte und Förderer gleichermaßen. „Wer eines dieser Blätter erwirbt, hängt sich nicht nur ein Kunstwerk an die Wand, sondern beteiligt sich unmittelbar an der Realisierung eines Ortes, der Einsteins wissenschaftliche Errungenschaften und seine revolutionäre Gedanken außerhalb der Physik in den Mittelpunkt stellt – ganz im Sinne von Albert Einstein“, so Harald Frey.

Ausstattung, Limitierung und Erwerb
Die vier Motive werden als hochwertiger Fine-Art-Druck auf Museumsqualitätspapier (Hahnemühle William Turner, 310 g) im Format 40 x 40 Zentimeter produziert. Jeder Druck ist einzeln nummeriert, von Daniel Libeskind handsigniert und in einem Massivholz-Schattenfugenrahmen in Weiß oder Schwarz gerahmt. Insgesamt umfasst die Edition 400 Exemplare – 100 je Motiv. Ein offizielles Echtheitszertifikat dokumentiert die Zugehörigkeit zur autorisierten Edition, die individuelle Editionsnummer sowie den Bezug zum Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V. Der Einzelpreis beträgt 1.350,00 Euro netto beziehungsweise 1.444,50 Euro brutto inklusive sieben Prozent Mehrwertsteuer, der weltweite Versand sowie der Rahmen sind im Preis enthalten. Die Edition ist ab sofort ausschließlich im Kontext des Discovery Centers erhältlich und wird direkt über den Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V., Bessererstraße 13-15, 89073 Ulm, vertrieben. Bestellungen und Anfragen sind per E-Mail an art@einstein.center möglich. Das Bestellformular und mehr Details sind auch im Online-Shop des Vereins: https://einstein.center/shop/ abrufbar.

Kontaktdaten:
Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V.
Vorsitzende: Dr. Nancy Hecker-Denschlag
Bessererstraße 13-15 – 89073 Ulm
Tel.: +49 731 9642 8181
info@einstein.center – https://einstein.center

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Press’n’Relations GmbH – Uwe Pagel & Christoph Buck
Magirus-Deutz-Str. 14 – 89077 Ulm
Tel.: +49 731 146 156-89
upa@press-n-relations.de – https://press-n-relations.com

Über den Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V.
Am 14. März 1879 wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Die Stadt gedenkt Albert Einstein zwar immer wieder in verschiedener und vielfältiger Art und Weise. Allerdings fehlt Ulm als Geburtsstadt Einsteins bisher eine öffentliche Einrichtung, die den bekanntesten Physiker aller Zeiten und berühmtesten Sohn der Stadt angemessen würdigt. Dies will das "Albert Einstein Discovery Center Ulm e. V." ändern. Gegründet wurde der Verein im September 2016 von Bürgerinnen und Bürgern aus Ulm und Umgebung. Neben Dr. Nancy Hecker-Denschlag als erste Vorsitzende sind Jens Burkert, Ditte Endriß, Karsten Bischoff und Erhard Sepp mit im Vorstand. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, eine öffentliche Einrichtung zu schaffen, die Einsteins Bedeutung für Wissenschaft und Technik, aber auch für Pazifismus, Humanismus und Völkerverständigung im Alltag für Bürgerinnen und Bürger in Form einer Erlebniswelt erfahrbar macht. Das Vorhaben sieht eine Einrichtung vor, die eine umfassende, moderne, interaktive und multimediale Gesamtschau präsentiert. Leben und Werk Albert Einsteins, Einsteins Theorien in aktueller Technik, die Umsetzung technischer Phänomene in Experimentierstationen im Science Center sowie das Menschsein Einsteins in all seinen Facetten sollen in Ausstellungen, Workshops, Vorträgen und Erlebniswelten erfahrbar werden. 

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