Sulz (A). Ob in den Metropolen Asiens, bei Unterseekabeln in Australien oder in den Städten Lateinamerikas – Technik aus Sulz sorgt weltweit dafür, dass Strom fließen kann. Die BAUR GmbH untermauert ihre Position mit einem neuen Rekordumsatz im Jahr 2025 und gibt gleichzeitig eine wichtige Veränderung in der Führungsebene bekannt: Matthias Eberle hat zum 1. Mai 2026 das Finanzressort als neuer CFO übernommen.
Stromausfälle verhindern, bevor sie entstehen. Das ist seit über 80 Jahren die Mission der BAUR GmbH aus Sulz. Dass der Bedarf nach dieser Expertise weltweit wächst, zeigen die aktuellen Zahlen: Im vergangenen Geschäftsjahr 2025 verzeichnete das Vorarlberger Familienunternehmen mit 39 Millionen Euro einen neuen Umsatzrekord und steigerte das Ergebnis damit um knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einer konstant hohen Exportquote von 99 Prozent und Kunden in 96 Ländern unterstreicht BAUR seine globale Präsenz. Zu den wichtigsten Märkten zählen neben Europa insbesondere Lateinamerika, der Mittlere Osten, Asien und Afrika. Trotz dieser weltweiten Tätigkeit bleibt der Hauptsitz in Sulz das Herzstück des Unternehmens. Die Zahl der Mitarbeitenden dort ist von 168 auf 190 angewachsen (weltweit 255).
Stabwechsel: Matthias Eberle ist neuer CFO
Um das nächste Kapitel der Unternehmensgeschichte aufzuschlagen, hat BAUR sein Management verstärkt: Matthias Eberle (50) hat zum 1. Mai 2026 die finanzielle Leitung übernommen. „Ein Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, erfordert eine solide wirtschaftliche Basis und klare Orientierung. Genau hier möchte ich meinen Beitrag leisten: durch Transparenz, fundierte kaufmännische Steuerung und eine aktive Mitwirkung an einer verantwortungsvollen Organisationskultur“, sagt Eberle. Er folgt auf Gernot Hiebeler, der das Unternehmen nach erfolgreichen Jahren aus privaten Gründen verlassen hat. „Matthias Eberle ist in der Region bestens vernetzt. Er bringt umfassende Erfahrung aus leitenden Positionen im Controlling und Finanzwesen mit und wird den weitere Wachstumskurs des Unternehmens begleiten“, erklärt Markus Baur, Geschäftsführer in dritter Generation.
Lösungen für den gesamten Kabellebenszyklus
Das Familienunternehmen BAUR entwickelt und produziert hochpräzise Systeme zur Prüfung, Fehlerortung und Diagnose von Stromkabeln und bietet Lösungen entlang ihres kompletten Lebenszyklus an: vom Stresstest bei der Inbetriebnahme über die Zustandsdiagnose nach einigen Jahren bis hin zur gezielten Fehlerortung im Problemfall. „Zu unseren Hauptprodukten zählen Kabelmesswagen: Kompakte und mobile All-in-One-Lösungen, die Energieversorgungsunternehmen dabei unterstützen, Kabelfehler schnell und präzise zu lokalisieren“, berichtet Markus Baur. Um seine technologische Spitzenposition weiter auszubauen, investierte das Unternehmen 2025 elf Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
Ausgezeichnete Unternehmenskultur und Nachhaltigkeit
Dieser Innovationsgeist macht BAUR zu einem gefragten Partner für Energieversorger – und zu einem mehrfach ausgezeichneten Unternehmen. Dass BAUR nämlich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch als Arbeitgeber und in puncto Ökologie zur Spitze gehört, belegen aktuelle Auszeichnungen: Das Unternehmen darf sich über Titel wie „Austrian Leading Company“, „Familienfreundlicher Betrieb“ und „Great Place to Work“ freuen. Zudem unterstreichen die Zertifizierungen nach Ökoprofit und ISO 14001 das klare Bekenntnis zu nachhaltigem Wirtschaften.
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